Statuten

Hier die Statuten vom Familiengarten Verein Bruderholz als PDF Datei herunterladen.

STATUTEN DES FAMILIENGARTEN – VEREINS «BRUDERHOLZ» BINNINGEN

A. Name, Sitz, Zweck


1. Name, Sitz
Unter dem Namen Familiengarten – Verein «Bruderholz» Binningen besteht ein mitSitz in Binningenkonfessionell und politisch neutraler Verein.

2. Zweck
Der Verein bezweckt: Das zur Verfügung stellen und die Abgabe von Pachtland an Kleingärtner.
Förderung der Familiengartenbewegung. Bereitstellung und Unterhalt einer Infrastruktur.
Der Verein verfolgt keinen kommerziellen Zweck.

3. Mitgliedschaft in Verbänden
a. Der Familiengarten – Verein «Bruderholz» ist Mitglied des Schweizer Familien-Gärtner – Verbandes.
b. Je nach Bedürfnissen, kann er sich weiteren Verbänden anschließen.
c. Der Vorstand wählt die Delegierten.

4. Haftung
Für alle Verbindlichkeiten des Vereins haftet das Vereinsvermögen.
Jegliche persönliche Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen.


B. Rechte und Pflichten der Mitglieder


5. Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft unterscheidet sich in Aktivmitglieder, Passivmitglieder, Ehrenmitgliedern und Gönner.

a. Aktivmitglied kann jeder werden. Die Mitgliedschaft muss schriftlich beim Vorstand beantragt werden. Durch Übernahme einer Gartenparzelle wird ein neuer Pächter automatisch Aktivmitglied.
b. Passivmitglied können ehemalige Pächter nach Aufgabe ihres Gartens werden.
c. Ehrenmitglied Aktivmitglieder welche sich besonders um den Familiengarten – Verein verdient gemacht haben können auf Antrag des Vorstandes durch Beschluss der Generalversammlung zuEhrenmitgliedernernannt werden.
d. Gönner können volljährige Personen werden, welche den Familiengarten – Verein unterstützenmöchten


6. Austritt Aktivmitglied

a. Der Austritt ist jederzeit, unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten möglich.

Der Austretende Pächter muss für einen guten Zustand seiner Parzelle sorgen und allfälligenicht vom Nachfolgerübernommene Gegenstände entfernen.Wer austritt, hat kein Anrecht auf Rückgabe des restlichen Pachtzinses.


Kommt zwischen dem Austretenden und dem neuen Pächter zu keiner Einigung über die
Übergabebedingungen, so entscheidet der Vorstand über den Übergabebetrag und regelt die
Modalitäten.

Ist der Austretende mit den Bedingungen nicht einverstanden so steht es ihm frei, ausser den
Abschrankungen und des Gartenweges, alles was er gepflanzt hat korrekt abzuräumen.
Die Mitgliedschaft erlischt mit der Übernahme durch den neuen Pächter, oder
spätestens sechs Monate nach erfolgter Kündigung.


Direkte Abtretung des Gartens an Dritte ist verboten und daher ungültig.


Mündliche Abmachungen und Versprechungen sind allerseits ungültig.


7. Ausschluss

Der Vorstand ist berechtigt, Mitglieder die die Vereinbarungen des Pachtvertrages,
der Statuten oder der Gartenordnung nicht einhalten, nach erfolgter Mahnung, vom
Verein auszuschliessen. Der Ausgeschlossene hat ein Rekursrecht an den Vorstand innert
30 Tagen nach der Kündigung.

Kündigungsgründe:

-Erstellen unvorschriftsmässiger Gartenhäuser und Einrichtungen
- Wiederholte Verstösse gegen die Gartenordnung

- Weigerung an Gemeinschaftsarbeiten (Frondienst) teilzunehmen oder Ersatz zu leisten

- Ungebührliches Benehmen gegenüber den Aufsichtsorganen
- Nichtbefolgen von Anordnungen der Aufsichtsorgane

- Verstoss gegen die Vereinsstatuten

- Verbrennen von Abfällen und unkorrektes Entsorgen von Gartenabfällen und sonstigem Abfall
- Nichterfüllen von finanziellen Verpflichtungen

8. Stimmrecht

Jedes Aktivmitglied hat an der Generalversammlung ein Stimmrecht. Mit schriftlicher Vollmacht kann
sich ein Mitglied durch eine erwachsene Person seines Vertrauens vertreten lassen.


9. Einhaltung der Vereinsbeschlüsse
Die Mitglieder unterziehen sich den Vereinsbeschlüssen, sowie den Beschlüssen
und Anordnungen des Vorstandes.

C. Datenschutz

10. Mitgliederdaten

Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein seine Postadresse, sein Geburtsdatum, seine
Telefonnummer und E-Mail-Adresse auf. Diese Daten werden im Verein intern elektronisch
gespeichert. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und
organisatorische Massnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Die Daten und
Informationen von Mitgliedern werden vom Verein grundsätzlich nur verarbeitet und genutzt,
wenn sie zur Förderung des Vereinszwecks nützlich sind.

11. Datenübermittlung aufgrund der Zugehörigkeit des Vereins zu Verbänden

Unser Verein ist Mitglied des Zentralverbandes »Schweizer Familiengärtner-Verband«.
Für den Versand der obligatorischen Monatszeitschrift »Gartenfreund« übermittelt unser Verein
die Postadressen seiner Mitglieder.

Es werden keine Mitgliederadressen an weiter Institutionen oder Personen weitergegeben.

12. Mitgliederadressen innerhalb des Vereins

Zur Förderung des Vereinslebens und zur Kommunikation unter den Vereinsmitgliedern wird
jeweils an der Generalversammlung auf Verlangen die aktuelle Adressliste (Postadresse mit
Telefonnummer) abgeben. Es ist verboten Adressen der Vereinsmitglieder anderweitig
weiterzugeben.

Die Mitgliederdaten werden auf Verlangen eines oder mehrerer Mitglieder zur Ausübung der
Mitgliedschaftsrechte (z.B. Einberufung einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung) zur
Verfügung gestellt.

13. Webseite

Der Verein darf auf seiner Webseite keine Personennamen-und Daten zugänglich machen.
Fotografien aus dem Vereinsleben sind ohne Namensnennung der Personen erlaubt.
Jedes Mitglied kann Fotos seiner Person im Internet sperren lassen.

14. Rechte der Mitglieder an seinen Daten

Mitglieder dürfen die Bekanntgabe ihrer Personendaten verbieten (Sperrrecht) oder
jederzeit eine einmal gegebene Einwilligung teilweise oder ganz widerrufen.
Beim Austritte werden sämtliche personenbezogene Daten des Mitglieds aus dem
Mitgliederverzeichnis gelöscht.




D. Die Organe und ihre Kompetenzen

15. Organe
Die Generalversammlung:
Die Generalversammlung ist das oberste Organ des Familiengarten – Vereines.
Diese sollte jeweils im 1. Quartal einberufen werden und kann nur über Geschäfte befinden die auf
der Traktandenliste stehen.

Anträge müssen von Mitgliedern, bis 14 Tage vor der Versammlung schriftlich eingereicht werden.


Die Generalversammlung hat folgende Befugnisse:

a. Genehmigung des Protokolls

b. Abnahme der Berichte des Präsidenten, des Kassiers, der Revisoren sowie des Gartenobmanns.

c. Wahlen
1. des Vorstandes
2. Der Revisoren
3. der Leiter bestimmter Aufgaben und Kommissionen.

d. Festsetzung der Mitgliederbeiträge und des Gönnerbeitrages.
e. Budget
f. Statutenänderungen
g. Anträge der Mitglieder

h. Diverses

Beschlussfassung
Die Generalversammlung fasst ihre Beschlüsse und vollzieht die Wahlen mit dem
absolutem Mehr der abgegebenen Stimmen. Geheime Abstimmung kann durch einfaches Mehr
verlangt werden.

Ordentliche Generalversammlung

Die ordentliche Generalversammlung wird alljährlich vor dem 31. Mai einberufen. Es
ist die Pflicht der Aktivmitglieder und Ehrenmitglieder an der Generalversammlung teilzunehmen.

Unentschuldigtes Fernbleiben wird mit einer Busse von Fr. 50.- geahndet.

Ausserordentliche Generalversammlung
Eine ausserordentliche Generalversammlung wird vom Vorstand einberufen, so oft
es die Geschäfte erfordern oder innert 30 Tagen, wenn ein Fünftel der Mitglieder
dies mit schriftlicher Eingabe verlangen.


Leitung der Generalversammlung
Der Präsident, in dessen Verhinderungsfalle der Vizepräsident leitet die
Versammlung. Der Vorsitzende ernennt die erforderliche Anzahl Stimmenzähler.
Sind Unstimmigkeiten im Verein, so ist es empfehlenswert eine neutrale Person als

Versammlungsleiter/in zu wählen. (Tagespräsident).

Beschlussfähigkeit
Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% der Mitglieder
anwesend sind. Wird diese Voraussetzung nicht erfüllt, muss innerhalb von 21
Tagen eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen werden, in der dann
die anwesenden Mitglieder entscheiden.

Wiedererwägungsanträge
Für Wiedererwägungsanträge braucht es eine Zweidrittelmehrheit der Mitglieder.
Vereinsbeschlüsse, die gesetzwidrig sind und den Statuten widersprechen,
können von jedem Mitglied, das dem betreffenden Beschluss nicht zugestimmt hat,
innerhalb eines Monats nach Kenntnisnahme gerichtlich angefochten werden.

16. Vorstand
Der Vorstand des Familiengarten – Vereins besteht aus mindestens 3 Personen.

Dem Vorstand wird für die Ausübung seiner Funktion, eine Entschädigung

von je Fr. 400.- ausbezahlt. (pro Kalenderjahr)

17. Wahl des Vorstandes
Der Vorstand wird alle zwei Jahre durch die Generalversammlung gewählt, wobei der
Präsident, der Vizepräsident und der Kassier namentlich zu wählen sind.
Im Übrigen Konstituiert sich der Vorstand selbst.
Die Mitglieder des Vorstandes sind wieder wählbar.

18. Beschlussfassung
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Mitglieder versammelt ist.
Er fasst seine Beschlüsse mit dem absoluten Mehr der abgegebenen Stimmen.
Jedes Vorstandsmitglied hat bei der Abstimmung eine Stimme.
Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des Vorsitzenden doppelt.

19. Pflichten und Kompetenzen
Der Vorstand hat pro Geschäftsjahr Kompetenzen für nicht budgetierte Ausgaben bis
Fr. 3000.-
Der Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen aus und besorgt
die Verwaltung. Er ist befugt, über alle Angelegenheiten Beschluss zu fassen, für die
nicht ein anderes Organ zuständig ist.

Besondere Pflichten des Vorstandes sind:
a. die Vertretung des Familiengärtner– Vereins nach aussen.
b. die Aufsicht über das Rechnungswesen.
c. der Vorbereitung der in der Mitgliederversammlung zu behandelnden Geschäfte.
d. die Einberufung der Mitgliederversammlung.

Zeichnungsberechtigung
Der Präsident oder der Vizepräsident zeichnen je kollektiv.

20. Kontrollstelle
Die Kontrollstelle besteht aus zwei Rechnungsrevisoren und einem
Ersatzrechnungsrevisor, jeweils nach der Generalversammlung scheidet das
amtsälteste Mitglied aus. Es können auch Nichtmitglieder in die Kontrollstelle
gewählt werden.

Ihre Aufgaben sind:
a. Kontrolle der Buchhaltung und des Jahresabschlusses auf ordnungsgemässe Führung und
Übereinstimmung mit den gesetzlichen sowie den statuarischen Vorschriften

b. Überprüfung der Darstellung des Rechnungsergebnisses und der Vermögenslage

c. Untersuchung der Einnahmen und Ausgaben auf ihre vollständige und zuverlässige
Verbuchung

d. Erstellung des Revisionsberichts zuhanden der Hauptversammlung

21. Verbandsorgan

Der «Gartenfreund» ist das offizielle Organ des Vereins. Der «Gartenfreund» ist
für Pächter obligatorisch.


22. Finanzen

Die Einnahmen des Vereins bestehen aus:
a. den Mitgliederbeiträgen
b. dem Nettoerlös aus Getränkeverkauf
c. freiwillige Zuwendungen

23. Mitgliederbeiträge

Der Mitgliederbeitrag besteht aus:
a. einem Pachtzins der vom Landgeber festgelegt wird.
b. aus den Mitgliederbeiträgen.

Ehrenmitglieder bezahlen die Hälfte des Mitgliederbeitrages.
Vorstandsmitglieder bezahlen den vollen Mitgliederbeitrag.

Die Mitgliederbeiträge werden jeweils an der Generalversammlung festgelegt.
Die Beiträge sind innert 60 Tagen nach Rechnungsstellung zu bezahlen.

Die Mitglieder haben bei einem Austritt oder bei einer eventuellen Auflösung des
Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
Wiederkehrende eventuelle Reingewinne werden dem Vereinsvermögen
zugeschlagen.

24. Fronarbeit
Jedes Mitglied ist verpflichtet Fronarbeit bis zum 60. Lebensjahr zu verrichten.
Obligatorisch ist 1 Frondienst pro Gartenjahr. Geleistete Frondienststunden werden bezahlt.
Für nicht geleisteter obligatorischer Frondienst wird eine zusätzliche Gebühr in Rechnung gestellt.
Der jeweilige Betrag für den Frondienst wird an der Generalversammlung festgelegt.

25. Beizli Gärtnerstübli
Der Verein betreibt und unterhält das Gärtnerstübli.
a. Der Vorstand bestimmt zusammen mit der Wirtschaftsführung

die Preise und Öffnungszeiten des Gärtnerstüblis.
b. Die Wirtschaftsführung ist vertraglich geregelt.


26. Statutenänderung

Die Statuten können nur von der Generalversammlung geändert werden. Statutenänderungen
müssen traktandiert sein und muss mit einer 2/3-Mehrheit der Mitglieder genehmigt werden.
Das Traktandum und sein Inhalt muss den Mitgliedern mindestens 30 Tage vor der
Generalversammlung bekannt sein. Allfällige Statutenänderungsanträge sind von
den Mitgliedern dem Vorstand 14 Tage vor der Generalversammlung schriftlich einzureichen.

27. Ehrung verstorbener Mitglieder

Verstorbene Aktiv -, Ehrenmitgliedern und Gönnern wird die letzte Ehre mit einem
Kondolenzschreiben und Blumen erwiesen.

28. Auflösung des Vereins

Bei einer Auflösung des Vereins wird der Nettoerlös zweckgebunden dem
Regionalpräsidenten des Schweiz. Familiengartenverein für einen neu zu gründenden
Familiengartenverein oder einem ähnlichen Zweck zur Verfügung gestellt.

29. Schlussbestimmung
Die Auflösung des Vereins kann an einer Generalversammlung nur beschlossen
werden, wenn eine Zweidrittelmehrheit der Mitglieder anwesend ist. Fehlt diese
Voraussetzung, muss innerhalb von 21 Tagen eine ausserordentliche
Generalversammlung einberufen werden, in der dann zwei Drittel der anwesenden Mitglieder
entscheiden.

Statuten genehmigt, mit 2/3 Mehrheit, an der 56. GV Familiengarten Verein Bruderholz

vom 10. Februar 2017

Garten Kalender 2018

Juli 2018
MoDiMiDoFrSaSo
      1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     
August 2018
MoDiMiDoFrSaSo
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  
       
September 2018
MoDiMiDoFrSaSo
     12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
       

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